Impfung gegen das Coronavirus !

 

 

Für eine Coronavirus-Impfung mit Biontech-Pfizer und Johnson&Johnson benötigen Sie immer einen Termin. Da mittlerweile genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen, bekommen Sie in der Regel immer einen kurzfristigen Termin innerhalb von maximal drei Wochen.

 

Aufgrund der in den letzten Tagen stark gestiegenen Nachfrage impfen wir auch am Samstag, den 04.12.2021!

 

Vereinbaren Sie daher direkt mit uns (persönlich, telefonisch oder online) einen Termin. Mehr Informationen dazu finden Sie hier!

 

 Moderna ohne Termin:

Täglich stellen wir 20 Impfdosen von Moderna für spontane Impfungen bereit bis der tägliche Vorrat zu Ende ist. Für Moderna-Impfungen kommen Sie ohne Termin!

 

 

Häufig gestellte Fragen:

 

 

Ich bin schon zweimal geimpft worden. Wann brauche ich die dritte Impfung?

 

Man weiß, dass die Schutzwirkung 6 Monate nach der Zweitimpfung vor allem bei älteren Menschen bereits um etwa 15 bis 20% nachlässt. Die dritte Impfung (auch Booster-Impfung genannt) dient der Auffrischung und Wiederherstellung der vollen Schutzwirkung. Diese Booster-Impfung ist für alle Risikopersonen, d.h. vor allem für über 70-Jährige, medizinisches Personal, Altenheimbewohner sowie Personen mit immunität-beeinträchtigender Erkrankung (z.B. Diabetes, Rheuma, Krebs) auch zwingend empfohlen und zwar zu einem Zeitpunkt von ca. 6 Monate nach der Zweitimpfung.

Jüngere und gesunde Erwachsene können sich selbstverständlich auch schon nach 6 Monaten zum dritten Mal impfen lassen, können aber auch noch länger warten (nach unserer Empfehlung bis ca. 10 bis 12 Monate nach der Zweitimpfung.

Diejenigen, die den Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten haben, sollten sich schon nach 6 bis 8 Monaten mit einer weiteren Impfung, z.B. mit dem Impfstoff von Biontech, auffrischen lassen, auch wenn sonst keine Risikofaktoren vorliegen.

 

 

Wann macht es Sinn, meinen Antikörper-Titer bestimmen zu lassen?

Über eine Blutabnahme können wir feststellen, wieviele Antikörper Ihr Körper gegen das Coronavirus gebildet hat, sei es durch eine Impfung oder durch eine Infektion.

Sinn macht diese Bestimmung nur für stark immunsupprimierte Patienten, also vor allem bei Krebspatienten unter laufender Chemotherapie, weil es bei solchen Personen sein kann, dass sich nach der Impfung nicht ausreichend Antikörper bilden und dann eine zusätzliche Impfung nötig ist. 

 

 

 

Ich bin Genesener und jetzt unsicher, ob ich mich impfen lassen soll. Nützt mir die Antikörper-Bestimmung bei dieser Entscheidung?

Nein! Spätestens 6 Monate nach Genesung sollten Sie sich zumindest einmalig impfen lassen (Risikopersonen sogar ganz normal zweimalig). Der Antikörper-Titer ist nicht hilfreich, um abschätzen zu können, wie gut Ihre Immunität gegen das Coronavirus ist und wie lange der Schutz noch hält. Dafür gibt es leider noch zu wenige Daten und Erfahrungswerte. Auch der Gesetzgeber akzeptiert den Antikörper-Titer nicht als Immunitätsnachweis. Wenn Sie sich als Genesener langfristig und auch gegen die anderen Virusvarianten sicher schützen wollen und auch weiterhin von der Testpflicht befreit sein wollen, müssen Sie sich spätestens 6 Monate (und frühestens 1 Monat) nach Genesung impfen lassen.


 

Ich bin bereits im Jahr 2020 an Covid erkrankt. Benötige ich jetzt ein oder zwei Impfungen?

Nach gesicherter Infektion reicht in den meisten Fällen eine einzelne Impfung aus, um eine vollständige Immunität herzustellen. Es ist dabei egal, wie lange die Infektion zurückliegt. Bei Risikopersonen sollten aber sicherheitshalber zwei Impfungen erfolgen.

 

 

Welchen Impfstoff bekomme ich für die Drittimpfung?

Für die Drittimpfung sind nur mRNA-Impfstoffe vorgesehen. Wir bieten hierfür den Impfstoff Comirnaty von Biontech-Pfizer, bald auch den Impfstoff von Moderna an. Es spielt keine Rolle, ob Sie den selben oder einen anderen Impfstoff  bei der Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. Die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson werden wegen nachweislich geringerem Booster-Effekt nicht für eine Auffrischung empfohlen.

 

 

Muss ich mich diesen Herbst auch gegen Grippe impfen lassen?

Über 60-Jährige sowie Personen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma, Krebs oder Herzerkrankungen sollten sich auch weiterhin gegen Grippe impfen lassen, ebenso auch Personen bestimmter Berufsgruppen wie Kranken- und Altenpfleger(innen) und Erzieher(innen). Die Coronavirus-Impfung schützt nicht vor der Grippe und umgekehrt!

 

 

Kann ich mich gegen Corona und Grippe gleichzeitig impfen lassen?

Ja! Ein Mindestabstand zwischen Corona- und Grippe-Impfung ist nach neuen Erkenntnissen nicht mehr notwendig. Dies gilt übrigens auch für die Tetanus- und Zeckenimpfung. 

 

 

Ihre Hausarztpraxis Dres. Seiler